Montessorischule – Lernen mit Kopf, Herz und Hand
Grundschule am Kirschplatz und
Werkrealschule in Ettenheimweiler
Unsere Grundschule ist ein lebendiger Lernort für Kinder von sechs bis zehn Jahren – ein Ort der Inspirationskultur, eingebettet zwischen Wald, Wiesen, Natur und Kultur. In altersgemischten Gruppen lernen Kinder der Primaria und Sekundaria gemeinsam, selbstorganisiert und in ihrem eigenen Tempo. Sie forschen, gestalten, erzählen und entdecken – begleitet von Erwachsenen, die inspirieren statt belehren.

Im Zentrum steht die tägliche „Rote Mitte“ in der Jurte oder der Hütte: ein gemeinsamer Moment des Ankommens, Zeigens und Entdeckens. Dort werden Materialien – etwa aus Mathematik, Sprache oder Kosmik – angeboten und eingeführt. Gemeinsam oder für sich arbeiten die Kinder mit Kulturmaterial.
Lernen geschieht bei uns auch in thematischen Räumen: In der Hütte entstehen je nach Jahreszeit und Interesse Orte wie die Kosmetikhütte, Kunsthütte oder das kleine Labor. Auch draußen wird geforscht – bei Waldaktionen, beim Farbenmischen mit Pflanzen oder bei „Kosmik in der Natur“, etwa zur Entstehung der Erde oder Photosynthese unter freiem Himmel.

Freies Spiel und eigene Projekte haben viel Raum: Die Kinder bauen Hütten, schreiben Geschichten, klettern, graben, forschen oder rechnen mit Naturmaterialien – Lernen aus echter Neugier. Ergänzt wird der Schulalltag durch Ausflüge, Exkursionen und eine Sommerfreizeit am Bodensee.
Die Grundschule am Kirschplatz verbindet Freiheit mit Struktur, Natur mit Kultur – und macht Lernen zu einem lebendigen, persönlichen und sinnvollen Prozess.
Werkrealschule
in Ettenheimweiler
In beiden Stufen der Werkrealschule, Tertia und Quarta, bildet die Rote Mitte einen zentralen Punkt: Lernbegleiter:innen geben Impulse oder stellen Materialien vor, die Jugendlichen bringen eigene Themen ein und übernehmen Verantwortung für ihr Lernen. Strukturen wie Projekte, Arbeitsgruppen oder Themenwochen gehören fest zur Schule – manchmal getrennt nach Tertia und Quarta, manchmal als Neigungsgruppen, manchmal auch stufenübergreifend.
Zum Alltag gehört unbedingt die Verantwortung für die Gemeinschaft: Die Jugendlichen kaufen ein, kochen, putzen und pflegen das Gelände. So wird Schule zu einem Lebensraum, den sie selbst gestalten. Ergänzt wird das durch Exkursionen, Praktika und die jährliche Herausforderung, bei der sie bewusst ihre Komfortzone verlassen. Die WRS ist eine Lernende Organisation, die von den Jugendlichen partizipativ gestaltet wird. Wichtigstes Element sind die Start-ups, selbstorganisierte Schülerfirmen zur vorberuflichen Erfahrung.
Ein besonderes Highlight ist der jährliche Englandaufenthalt, der Sprachpraxis und Selbstständigkeit stärkt. Ob in Tertia oder Quarta – die Werkrealschule bietet Jugendlichen gehaltene Strukturen, viel Freiheit und echte Verantwortung auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben.